Seit Juli 2008 gibt es die Vertretung des kirchlichen Schulwesens in Bayern, den Zusammenschluss der katholischen und evangelischen Schulen auf Landesebene. Zur VKS gehören die  Schulen des katholischen Schulwerks, die  Schulen der Landesarbeitsgemeinschaft der Förderschulen in katholischer Trägerschaft und die  Schulen der Evangelischen Schulstiftung in Bayern.

 

Diese Vertretung des kirchlichen Schulwesens in Bayern soll in Zukunft alle kirchlichen Schulen gemeinsam gegenüber dem Staat, den Parteien und der Öffentlichkeit vertreten. Die kirchlichen Schulen wollen als besonderes Schulangebot in Bayern klar erkennbar sein, jedoch nicht in Konkurrenz zu staatlichen Schulen verstanden werden, sondern mit beispielhaften Entwicklungen das allgemeine Schulwesen vervollständigen, bereichern und so zu einer Verbesserung beitragen, wie es auch das Gesetz vorsieht.

 

Die kirchlichen Verbände vertreten 137 allgemeinbildende Schulen, 110 berufliche Schulen, und ca. 140 Förderschulen mit rd. 115.000 Schülerinnen und Schülern bzw. Studierenden. Dies ist ca. die Hälfte aller Schüler privater allgemeinbildender Schulen, die in Bayern rd. 10 Prozent der Schulen ausmachen. Mehr als ein Drittel aller Förderschülerinnen und Förderschüler in Bayern besuchen eine Schule in kirchlicher Trägerschaft.

 

Zum ersten Sprecher der VKS wurde der Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Schulstiftung in Bayern, Pfarrer Erwin Meister, gewählt. Weitere Mitglieder im Vorstand sind: Direktor Dr. Andreas Hatzung vom Katholischen Schulwerk in Bayern und Direktor Michael Eibl von der Landesarbeitsgemeinschaft der Förderschulen in katholischer Trägerschaft (Caritas).

 

Hinweise zu Veranstaltungen und aktuellen Themen sind vorerst auf den dortigen Seiten zu finden.